Tore für große und kleine Grundstücke – es kommt auf Details an

Tore für große und kleine Grundstücke - es kommt auf Details an

Welches Tor ist das ideale Portal und welche Türe sollte man für Haus und Hof einbauen? Diese Fragen stellen sich Haus- und Grundbesitzer immer wieder aufs Neue. Denn nicht nur die Sicherheit spielt bei der Anbringung von Eingängen nebst verschließbaren Toren und Türen eine wesentliche Rolle. Auch andere Faktoren, wie die Optik und Haptik, die Bedienbarkeit, wie auch die Langlebigkeit und Robustheit des Materials und die Beschaffenheit an sich. Auch in Sachen baurechtlicher Maßnahmen muss man damit rechnen, dass verschiedene Vorgaben berücksichtigt werden müssen und einige Designs und Modelle einfach nicht passen, oder passend eingebaut werden können. Da spielen Statik, Sichthöhe, Breite und Bedienung eine wichtige Rolle und vieles mehr. Letztlich kommt es bei der Wahl aber dennoch meist aufs Detail an.

Welche Mechanik möchte man haben?

Soll das Tor nur per Hand und Bedienung als solches geschlossen oder geöffnet werden, oder möchte man die bequeme Art und Weise der Verschlusstechnik, indem sich das Tor beispielsweise durch eine Fernbedienung elektrisch betätigen lässt? Schon allein hierbei kommen viele Faktoren zusammen. Die Breite des Tores und auch die Anbringungen an den Eckpfeilern und Pfosten muss gut gesichert sein. Standfestigkeit und eine gute Grundstatik sind hier gefragt. Auch kann das Tor dann via App sogar betätigt und in Bewegung gesetzt werden. Besonders bei Auffahrten und längere Zufahrten, wie auch großen Durchgängen, für Fuhrwerke und Firmenfahrzeuge beispielsweise, sind diese Tore äußerst praktisch, sicher und sinnvoll. Fakt ist: Ein elektrisch betriebenes Tor ist komfortabel, aber: Man muss auch hier auf bestimmte und Vorschriften Kriterien und vor allem auf zertifizierte Tore, die nach DIN EN 13241 gerichtet sind. Diese sind intelligent konzipiert und können auch Lichtschranken beinhalten, die Hindernisse erkennen können. So ist ein Einquetschen beispielsweise, ähnlich wie bei Fahrstuhltüren heute, nicht mehr möglich.

Baurechtliche Maßnahmen abklopfen

Wer sich den Bebauungsplan für die jeweilige Kommune und deren Vorschriften einmal genauer durchliest, wird schnell feststellen dass es etliche Vorschriften gibt, die man beachten muss. So sind das Material, die Höhe und Breite, wie auch sogar die Transparenz je nach Lage und Begebenheit extrem wichtig. Die Gestaltungssatzungen für den Einbau von Toren und Türen der einzelnen Kommunen können von Stadt zu Stadt völlig verschieden sein. Beispiel: Liegt das Grundstück auf einem Eckstück und womöglich noch angrenzend zu beiden Seiten an Straßen und Verkehrswegen, muss man das gängige Lichtdreieck im Kreuzungsbereich quasi immer berücksichtigen. Nicht selten kommt es vor, dass der Einbau von Toren in Eigenregie nicht wirklich alle Sicherheitsaspekte abklopft und deckelt. Es kommt dann bei der Nutzung früher oder später wie es kommen muss und erste Mängel Materialschwächen tauchen auf. Sie bringen das Ganze Konstrukt in Gefahr und vor allem auch dessen Funktionalität.

Öffnungen und Einfahrten

Die Öffnungen von Toren sollten bei Flügeltüren immer nach innen reichen, also aufs Grundstück selbst. Auch sollte man die Durchfahrtbreite so berechnen, dass mindestens noch 2,5 Meter und mehr zu beiden Seiten Platz zum Tor und Pfosten sein sollte. Schiebetore können bei recht magerem Platzangebot sehr hilfreich sein. Auch wenn es sich um sehr breite Zu- und Einfahrten handelt, wie bei Betriebs- und Firmengelände aller Art. Drehtüren wiederum sind dann sehr gut einsetzbar, wenn es sich um Eingänge zur Betrieben und Firmengelände in Gebäuden handelt und nicht zum eigentlichen Hofgelände. Hier kann durch diese Lösung gleich vieles kontrolliert werden. Der Durchgang einer jeden einzelnen Person wird auf diese Weise gut gemanaget und gesteuert.

Das Material

Am besten sollte es absolut witterungsbeständig sein. Denn nur dann hat man auch viele Jahre und Jahrzehnte ein zuverlässiges Tor und eine haltbare Türe. Aluminium und auch feuerverzinkter Stahl eignen sich hier besonders gut. Während bei Holztoren immer wieder eine regelmäßige Pflege ansteht und ein neuer Anstrich mit Schutzlasuren und Farbe zum Teil. Handelt es sich um eine überschaubare Größe einer Türe und eines Einlasses, kann man dann schon auf Holz als Grundmaterial setzen, denn hier ist der Umfang der Pflege überschaubar. Zu Guter Letzt sollte man darauf achten, dass gute und zuverlässige Verschlusstechniken eingebaut sind und dazu beispielsweise auch hochwertige Rohrrahmenschlösser verwendet werden können.

Fazit

Die Sicherheit geht also bei jeder dieser Maßnahmen grundsätzlich vor. Ein noch so gutes Tor nutzt am Ende nichts, wenn es zum Einen von Unbefugten leicht geöffnet und umgangen werden kann. Zum Anderen aber auch dann nicht, wenn es am Ende nicht reibungslos funktioniert und durch falsche und unsachgemäße Anbringungen ins Wanken kommt und seine Statik verliert.

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